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... und längst überfällig.


Sowas hat in der Buckligen Welt doch wirklich gefehlt: Ein Zuhause für unsere Lebensart, die auf unsere guten Eigenheiten Wert legt, ohne sich vor dem lebendigen Austausch mit der Welt da draußen zu fürchten. Also nichts Festgezurrtes, sondern etwas Lebendiges. Trotzdem im Pregner-Style, also unsere Vorzüge nutzend: ein bisschen stur, ziemlich selbstbewusst, auf Qualität bei Speis und Trank aus, unsere Wirtinnen und Wirten mehr liebend als die sortenreine Abgeschlossenheit in Vereinslokalen, und hoffentlich eher dörflich als städtisch im Umgang miteinander.


Was brauchen wir, damit es so bleibt? Wir brauchen eine Vorstellung davon was wir wollen!




Wie wollen wir in 10, 30, 50 Jahren in der Buckligen Welt leben, in unserer Pregnerei? Der Name hat sich immerhin schon fast 2000 Jahre erhalten, mit Anpassungen allerdings! Woran wollen wir uns anpassen, was wollen wir bewahren?


Wie wollen wir unsere Wege, Straßen, Häuser und Betriebe (ver-)bauen, unsere Bäche und Freiräume? Wie sollen unsere Kinder aufwachsen und spielen können? Das sollten wir besprechen und aktiv gestalten, wenn es uns wichtig genug ist!




Wäre moderne Holzarchitektur bei uns vielleicht passender als städtische Betonklötze und eintönige Fassaden es sind? Vielleicht auch moderne Holzarchitektur im öffentlichen Bau? Und damit sind nicht unbedingt nur riesige Leimbinder gemeint.


Und was wollen wir an Wissen weitergeben? An Wissen über Natur, vernünftige Land- und Forstwirtschaft, langfristige Nutzung unserer natürlichen Ressourcen, ohne sie scheibchenweise zu zerstören?


Dieses Projekt, der gemeinnützige Kulturverein Pregnerei, wird diese Fragen nicht von heute auf morgen beantworten können, aber er will einen Beitrag dazu leisten, damit unsere Bucklige Welt eine lebenswerte Gegend bleibt, mit Musik, Kultur, Religion und sinnstiftenden Bräuchen, lebenswerten Siedlungen im Gleichgewicht mit der umgebenden Natur und Landschaft, mit Geld, das wir zum Leben alle brauchen, uns aber nicht verderben soll, mit befriedigenden Arbeitsstätten und Landwirtschaften, einem Gemeinwesen, das auch in schwierigen Zeiten trägt.


Große Wünsche, ein kleiner Anfang.


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